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Montag, September 18, 2017

Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg

Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg  von Helene von Oldenburg
Am 29. August konnte ich im Rahmen einer exklusiven Führung für InstagrammerInnen im Horst Janssen Museum Oldenburg Einblicke in die aktuelle Ausstellung 'Janssen Revisited' von Helene von Oldenburg erhalten.

Die Führung wurde von der Künstlerin selbst sowie der Leiterin des Horst Janssen Museums, Dr. Jutta Moster-Hoos, vorgenommen. Während der Führung konnten wir uns mit Helene von Oldenburg über die Ausstellung unterhalten - das war für mich etwas sehr Besonderes und hat mir neue Sichtweisen und Interpretationen ermöglicht.

Helene von Oldenburg hat aus ausgewählten Horst Janssen Werken eine eigene Schrift entwickelt, die sie schlicht Zeichenschrift nennt. Die Schrift kann über die Museumsseite heruntergeladen und auf Computern und Smartphones verwendet werden (siehe weiterführende Links). In der Ausstellung liegen Zeichenschrift-Stempel zum kreativen Einsatz bereit. An Stellwänden können die Besucher ihre Werke aufhängen. Sehr interessant, wie vielfältig die Stempel-Werke sind.

Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg  von Helene von Oldenburg
Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg  von Helene von Oldenburg
Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg  von Helene von Oldenburg
Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg  von Helene von Oldenburg
Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg  von Helene von Oldenburg
Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg  von Helene von Oldenburg
Desweiteren experimentierte die Künstlerin mit Übermalungen sowie unterschiedlichen Arrangements der Werke Horst Janssens auf teils sehr skurrilen Tapeten. Die Ausstellung erstreckt sich über drei Ebenen, auf jeder finden sich Handzettel mit ausführlichen Hintergrundinformationen.

Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg  von Helene von Oldenburg
Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg  von Helene von Oldenburg
Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg  von Helene von Oldenburg
Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg  von Helene von Oldenburg
Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg  von Helene von Oldenburg
Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg  von Helene von Oldenburg
Auch der Austausch mit den anderen TeilnehmerInnen war interessant, wir kamen alle aus unterschiedlichen Bereichen - von Kunst, über Kreatives zu Lifestyle. Eine bunte Mischung, bei der viele neue Kontakte entstanden. Für Oldenburger und Umzu'ler sei an dieser Stelle ConnectinOL erwähnt, eine (norddeutsche) Community für Netzwerktreffen, die tatkräftigt an der Umsetzung der Führung für InstagrammerInnen beteiligt war. Ebenso Fräulein Süßholz aka Melanie Robinet, die in Oldenburg Handlettering-Kurse anbietet. Gesponsert wurde das Event sowie GoodieBag von Edding, Isensee, Nanu Nana und Müller Egerer.

Janssen Revisited - Ausstellung im Horst Janssen Museum Oldenburg  von Helene von Oldenburg
Ich fand den Abend sehr gelungen, eine tolle Mischung an Informationen, Austausch und Kreativsein. Vielen Dank an die Veranstalter und Helene von Oldenburg, die geduldig jede Frage beantwortete.

Die Ausstellung Janssen Revisited von Helene von Oldenburg ist noch bis zum 24. September 2017 im Horst Janssen Museum zu sehen.

Janna


Weiterführende Links

Samstag, September 16, 2017

Fächermappe als Babygeschenk | Willkommen Minirumpel

Fächermappe als Babygeschenk | Mini Album Scrapbooking | Janna Werner für Alexandra Renke
Herzlich willkommen! Ich freue mich sehr, euch heute zum Blog Hop anläßlich der Geburt von Tschennys kleinem Sohn Theo begrüßen zu dürfen. Alexandra Renke hat fast 30 kreative Köpfe zusammengetrommelt und jede von uns zeigt ein Projekt mit den eigens für Tschenny (bzw. Theo) entworfenen Papieren, Stempel und Dies. Die Linkliste aller Teilnehmerinnen am Ende dieses Posts.

Tschenny hat den ungeborenen Zwerg stets als Minirumpel bezeichnet, daher habe ich eine 'Rumpelkammer' kreiert - eine Art Mini Album bzw. Fächertasche, in der Tschenny Fotos und Andenken sammeln und zu einem späteren Zeitpunkt verbasteln kann. Die Bindung habe ich dem Buch Bind it Yourself entnommen.

Fächermappe als Babygeschenk | Mini Album Scrapbooking | Janna Werner für Alexandra Renke
Fächermappe als Babygeschenk | Mini Album Scrapbooking | Janna Werner für Alexandra Renke
Fächermappe als Babygeschenk | Mini Album Scrapbooking | Janna Werner für Alexandra Renke
Fächermappe als Babygeschenk | Mini Album Scrapbooking | Janna Werner für Alexandra Renke
Fächermappe als Babygeschenk | Mini Album Scrapbooking | Janna Werner für Alexandra Renke
Die Bindung ist eine Klebebindung, eigentlich recht einfach. Das Zurechtschneiden der Papiere hat am längsten gedauert. Ich habe die Fächergröße so gewählt, dass Fotos und Karten bequem darin Platz finden.

Fächermappe als Babygeschenk | Mini Album Scrapbooking | Janna Werner für Alexandra Renke
Fächermappe als Babygeschenk | Mini Album Scrapbooking | Janna Werner für Alexandra Renke
Fächermappe als Babygeschenk | Mini Album Scrapbooking | Janna Werner für Alexandra Renke
Fächermappe als Babygeschenk | Mini Album Scrapbooking | Janna Werner für Alexandra Renke
Fächermappe als Babygeschenk | Mini Album Scrapbooking | Janna Werner für Alexandra Renke
Fächermappe als Babygeschenk | Mini Album Scrapbooking | Janna Werner für Alexandra Renke
Liebe Tschenny, ich hoffe, Du erholst Dich gut und findest etwas Zeit, Dir Deinen Blog Hop anzusehen. Dir und Deinem Mann von Herzen alles Gute zur Geburt eures Sohnes.

Lieber Theo, möge das Glück immer greifbar sein für Dich, mögen gute Freunde immer in Deiner Nähe sein, möge Dir jeder Tag, der kommt, eine besondere Freude bringen, die Dein Leben heller macht. Willkommen im Leben.

Alles Liebe,
Janna

Blog Hop Liste
Manuela - Diana - Elisabeth - Bella - Corinna - Silke - Karin - Judith - Anett - Kerstin - Andrea - Alexa - Gitti - Anke - 
Ilona - Daniela - Ellis - Mel - Janna - Sandra - Ulrike - Cathi - Wonnie - Eileen - Katja

Montag, September 11, 2017

Ökologischer Fußabdruck und Kreativsein

Ökologischer Fußabdruck und Kreativsein - Janna Werner
Ökologischer Fußabdruck - was genau soll das eigentlich sein? 
Das Konzept des ökologischen Fußabdrucks, den ein jeder von uns auf der Welt hinterlässt, geht auf Mathis Wackernagel und William Rees zurück. Es bezeichnet "die Fläche auf der Erde (...), die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen (unter den heutigen Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen" (Quelle).

Wackernagel und Rees sprechen dabei von Angebots- und Nachfrageseite: wieviel Biokapazität bietet die Erde und wieviel verbrauchen wir davon. Über einen Fußabdrucktest kann man seinen eigenen ökologischen Fußabdruck errechnen und erhält Hinweise, wie die eigene Bilanz verbessert werden kann. Der Test beinhaltet die Bereiche Ernährung, Wohnen, Mobilität und Konsum.

Ich ernähre mich pflanzlich, fliege nicht und fahre wenig Auto. Wir kaufen oft Bio, jedoch nicht immer regional. Wir schmeißen selten Lebensmittel weg und sind dazu übergegangen, mit Freunden und Bekannten Bücher, Kleidung oder andere Gegenstände des alltäglichen Lebens zu tauschen - ein guter Anfang. Meine Bilanz ist im Bereich Wohnen (sprich Heizen) und Konsum jedoch deutlich zu hoch - insbesondere in der Müllproduktion. Daher möchte ich an dieser Stelle mein konsumorientiertes Kreativsein einmal kritisch hinterfragen und meine Gedanken mit euch teilen.

Sich selbst an die Nase fassen.
Bereits im Juni habe ich mich im Rahmen der Diskussionen zum Pariser Klimaabkommen mit diesem Thema auseinandergesetzt - zu dem Zeitpunkt wurde der Slogan 'Make the world great again.' mehrfach in sozialen Netzwerken geteilt und besprochen.
"Ich bin Bastlerin und Zeichnerin, ich verursache eine Menge Müll. Viele Materialien, die ich verwende sind aus Plastik, das eine längere Lebenszeit hat als ich. Wir nehmen feinsten Plastikstaub durch Luft und Nahrung auf, die Weltmeere sind überfüllt mit Plastik, in denen Tiere qualvoll verenden. Plastikflaschen geben Schadstoffe und hormonähnliche Substanzen in unsere Getränke, Deos sind mit Alumimium versehen, Kleidung wird chemischen Stoffen ausgesetzt. Wir roden Regenwälder, um Tierfutter anzubauen - 1kg Fleisch benötigt 20.000 Liter Wasser und 16 kg Getreide - so sehr ich dem Rückzug der USA aus dem Pariser Abkommen aus vollstem Herzen widerspreche, sollte jeder auch vor seiner eigenen Haustür kehren. Jesper und ich kaufen keine Plastikflaschen mehr, haben unsere Ernährung und unser Verhalten geändert. Das ist nicht immer einfach und häufig erstmal unbequem, letztendlich jedoch nur Gewöhnungssache. Mein nächstes Vorhaben ist, mein kreatives Konsumverhalten kritisch unter die Lupe zu nehmen und Wege zu einem ökologisch-verantwortungsvollen Umgang mit Materialien / Produktion etc zu finden." (Juni 2017 via Instagram)

Einen Anfang machen
Ich gebe zu, dass ich mehr Bastel- und Malmaterialien besitze, als ich jemals nutzen werde. Daher habe ich zunächst meine Kreativsachen sortiert: ein Stapel mit Dingen, dich behalten möchte, einer mit Sachen, die ich verschenken bzw. verkaufen könnte und einer mit Materialien, bei denen ich mir nicht sicher war. Das Aussortieren fand ich nicht schwer, die anschließende Frage der Aufbewahrung war dann schon kniffliger. Ich verwende transparente Plastikboxen für Papiere, Stempel, Farben, Stifte usw. - mir gefällt das System, da ich alles gut und ordentlich sortiert, dennoch sichtbar verwahre. Ist etwas in einer Schublade, vergesse ich es schnell. Die Plastikboxen wegzuschmeißen war für mich keine Alternative, daher werde ich sie bis zum bitteren Ende nutzen und dann nach einer besseren und ökologischeren Variante suchen. Neben den Boxen nutze ich Holzkörbe und Schubladenelemente. Inwieweit diese umweltfreundlich produziert wurden, bin ich überfragt.

Was ist mit Produktion, Versand und Verpackungsmüll?
Die Aufbewahrung bzw. das Horten von Kreativmaterialien ist eine Sache. Eine andere ist Produktion, Versand und Verpackungsmüll. Ich liebe Stempel, Schablonen, Farben, Stanzer und bedruckte Papiere. Unter welchen Bedingungen und mit welchen Rohstoffen diese erstellt werden, frage ich mich in der Regel eher selten. Die Materialien werden meist aus dem Ausland importiert, sprich hergeflogen und hier wiederum per Lastwagen umhergefahren. Die meisten Dinge sind doppelt und dreifach in Plastik verpackt, welches ich wiederum sorglos in die gelbe Tonne schmeiße - wird ja recycled. So einfach ist das leider nicht, denn Kunststoff-Müll wird z. B. recht häufig verbrannt (vergleiche hier) und die Filter, die die Giftstoffe beim Verbrennen aufnehmen, in Endlagern innerhalb der Erde verwahrt. Große Mengen an Kunststoff landen zudem im Meer, wo sie von Tieren und letztendlich Menschen, sofern diese Tiere essen, aufgenommen werden. Eigentor. Diese Gedanken beinhalten noch nicht mal die Frage nach den Arbeitsbedingungen, unter denen mein Handwerkszeug produziert und vertrieben wurde.

Fragen über Fragen
Nachdem ich mich mit der Aufbewahrung meiner Materialien befasst und erkannte habe, dass jede Frage zehn neue mit sich zieht, habe ich alles aufgeschrieben, was mir durch den Kopf ging, z. B.
  • Woraus bestehen die Materialien, die ich nutze?
  • Wie werden sie entsorgt, welches Recyclingmöglichkeiten gibt es?
  • Wieviele Menschen sind an dem Prozess der Herstellung und des Vertriebs meiner Bastelmaterialien beteiligt und unter welchen Bedingungen arbeiten sie, wie alt sind sie?
  • Wieviel Papier- und Plastikmüll produziere ich?
  • Welche Alternativen gibt es zu den von mir momentan verwendeten Produkten und Materialien?
  • Wer wird von meinen Müllbergen beeinflusst (Menschen, Tiere, Natur)?
  • ...
Ich habe viele Fragen und wenig Antworten. Es wird mir nicht möglich sein, z. B. komplett auf Plastik zu verzichten, zumindest kann ich mir dies aktuell nicht vorstellen. Es gibt aber ein paar kleine Dinge, die sich recht schnell und einfach umsetzen lassen...

Was kann ich tun?
Fängt man damit an, sich mit dem Thema ökologischer Fußabdruck zu beschäftigen, eröffnet sich ein Fass ohne Boden. Der Bereich des Kreativseins ist ja nur ein kleiner Ausschnitt meines Lebens. Hinzu kommen Ernährung (auch die unserer Hunde), generelles Konsumverhalten, Fortbewegung, Wohnen, Umgang mit Ressourcen und Produktionsweisen. Das kann zunächst überfordern und dazu führen, sich macht- und antriebslos zu fühlen. Ging mir jedenfalls am Anfang so.

Mir war erstmal wichtig, mein eigenes Verhalten zu reflektieren und zu überlegen, was ich mit kleinem Aufwand ändern kann. Hier ein paar Ideen bezogen auf mein Kreativverhalten..

Upcycling!
Wer mir schon länger folgt weiß, dass ich eine große Verfechterin des (Bastel-) Upcyclings bin. Hierbei werden alte / nicht gebrauchte Materialien verarbeitet. So werden Gardinen zum Einband oder Kartons zum Grundgerüst eines Mini Albums. Man muss nicht alles neu kaufen oder stets dem neuesten Trend hinterjagen (auch wenn es mitunter Spaß macht ;) ). Hier ein Video Tutorial zu einer Upcycling Scrapbooking Seite.

Ökologische Produkte und regionale Hersteller
Es gibt zahlreiche Firmen, die sich Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben haben. so werden u. a. ökologische Farben, nachhaltige Verpackungen und recyclebare Materialien angeboten.
Wer sich unsicher ist, kann Firmen und Shops direkt anschreiben und nach Herstellungsarten, -ländern, der Produktionskette oder Umweltzertifikaten fragen.

Natur nutzen
Alisa Burke zeigte kürzlich ein Foto auf Instagram, auf dem sie mit einer Blume stempelte. Die Idee hat mir sehr gut gefallen. Es gibt auch zahlreiche Anleitungen, bei denen z. B. Kartoffeln genutzt werden.

Tauschen oder im Flohmarkt anbieten
Viele Kreative sind rege am Tauschen, Bastelflohmärkte gibt es ebenfalls zahlreiche, z. B. in organisierten Facebook-Gruppen. Ich gebe meine Materialien auch gerne an Kindergärten oder Seniorenheime. Da gibt es immer jemanden, der sich freut oder etwas gebrauchen kann.

Fazit
Ich glaube, am Wichtigsten ist die Bereitschaft, sich aktiv mit dem Thema zu befassen und nicht mit Scheuklappen herumzulaufen. Der stetig zunehmende Verbrauch an Ressourcen sowie die steigende Vermüllung stellen ernsthafte Probleme dar, mit denen wir und und unsere Kinder konfrontiert sind. Und wenn ich mit einer Änderung meines Konsumverhaltens etwas zum Umweltschutz beitragen kann, dann möchte ich das unbedingt tun.

Ich wünsche mir, dass mein Post dazu anregt, das eigene kreative Konsumverhalten zu reflektieren und das Thema ökologischer (Kreativ-) Fußabdruck zu diskutieren. Nachstehend noch ein paar Links zu Filmen und Büchern, die mich berührt haben und sehr informativ sind.

Ich freue mich über eure Anregungen, Ideen und Gedanken.
Liebe Grüße,
Janna

weiterführende Links

Montag, September 04, 2017

Mini Album im Flip Book Stil inkl. Video | Canvas Corp

Kennt ihr Flip Books? 
Wer sich die Mühe macht, im Internet nach Flipbooks zu suchen, wird hierzu viele verschiedene Ausführung finden. Von minimalistisch zu extrem komplex, mit kleinen Wasserfall Flips oder zum fast unendlichen Aufklappen wie z. B. bei den Photo Folios. Ich habe mich für den Mittelweg entschieden und ein paar Seiten sowie Wasserfall Flips eingebaut. Es gibt viele umdrehbare Elemente, daher der Name Flip Book.

Über das Album.
Das Album beinhaltet Fotos unserer Hunde Monti, Luzie und Fips. Ich habe mich für die Schwarz-Weiß-Variante entschieden, da viele der Bilder einen grünen Wald- oder Parkhintergrund hatten. Da ich kein großer Freund von Grün bin, wurde eben Schwarz-Weiß draus. Macht das Ganze einheitlicher, darüber hinaus bin ich beim Einsatz der Papiere freier. Die Aufteilung des Innenteils ist ähnlich angelegt, so ergibt sich ein ruhiges und zusammengehöriges Design.

Hier nun ein detaillierter Einblick in das Mini Album im Flip Book Stil - am Ende des Posts findet ihr noch einen 'Walk Through' im Videoformat.

Das Mini Album im Flip Book Stil habe ich für die Firma Canvas Corp erstellt, die mir Scrapbooking Papiere, Glimmer Mist, Band und die kleinen silbernen Klammern kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Die Klammern finde ich sehr schön, leider färbten sie auf das Papier ab. Ich habe daher kleine Tesafilmstreifen auf die Klammern geklebt - sieht man kaum und das Problem war gelöst. Mit dem Glimmer Mist habe ich Aquarellpapier eingefärbt und anschließend zu Tags geschnitten. Die Sprays beinhalten Schimmerartikel, sieht sehr schön aus.

Ich hoffe, euch hat das Mini Album im Flip Book Stil gefallen und ihr probiert es selbst einmal aus.

Viele Grüße,
Janna


Montag, August 28, 2017

Interaktives Upcycling Scrapbooking Layout inkl. Video

Interaktives Upcycling Scrapbooking Layout - was soll das schon wieder bedeuten? Bei der Herstellung dieses Layouts, welches ich 2013 als Workshop angeboten habe, kommen Alltagsmaterialien wie Butterbrotpapier, Wellpappe, Briefumschläge, Buchseiten und Notizzettel zum Einsatz. So werden beim "Upcycling (englisch up „nach oben“ und recycling „Wiederverwertung“) (...) (scheinbar) nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt" (Quelle). Und interaktiv deshalb, weil gleich zwei kleine Mini Alben auf der Scrapbooking Seite integriert sind.

Im folgenden Video seht ihr den Herstellungsprozess des Layouts und erfahrt, was ein altes Radiergummi damit zu tun hat..

Upcycling ist für mich ein wichtiges Thema, welches ich immer wieder in meine Projekte einfliessen lasse. Als Bastlerin und Zeichnerin / Malerin finde ich es unerlässlich, mich mit dem Thema Umweltschutz - insbesondere der Müllvermeidung - auseinander zu setzen und die eigenen Gewohnheit kritisch zu hinterfragen. Gerade bei der Erstellung von Mini Alben greife ich gerne auf Upcycling zurück, z. B. beim letzten Mini Album Workshop der Scraptied oder meinem Online Kurs Upcycle Crossover Mini Album auf Big Picture Classes.

Ein Punkt meiner 'kreativen Ziele 2017' Liste ist, mich mehr mit dem Einsatz von Alltagsmaterialien beim Kreativsein zu beschäftigen. Auch wenn ich nicht alle Punkte der Liste abhaken werde (einige sind schon gescheitert :-) ), so bin ich beim Upcycling auf einem guten - dennoch stark ausbaubaren - Weg.

Ich wünsche ich euch eine kreative und sonnige Woche.
Janna