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Freitag, März 24, 2017

DIY Foto-Tag im Retrostil auf Scrapbooking Layout inkl. Video

DIY Foto-Tag im Retrostil auf Scrapbooking Layout inkl. Video - Janna Werner
Derzeit räume ich meine Computer und Festplatten auf, eine Arbeit ohne Ende! Dabei fallen mir viele Scrapbooking Layouts, Projekte und DIY Anleitungen in die Hände, die ich im Laufe der Jahre hergestellt habe. Einige davon sind nicht auf meinem Blog veröffentlicht, das möchte ich nun nach und nach ändern.

Das Layout mit dem DIY Foto-Tag im Retrostil ist 2013 für Two Peas in a Bucket entstanden, einem früheren amerikanischen Online Shop. Als Design Team Mitglied habe ich dort monatlich Video-Anleitungen zum Thema 'Moodboards' aufgenommen. Das waren meine ersten Videos auf Englisch, ich war so nervös beim Drehen!

DIY Foto-Tag im Retrostil auf Scrapbooking Layout inkl. Video - Janna Werner
Bei den Moodboards ging es darum, Bilder, Farben und / oder Elemente auf einer digitalen Pinnwand zu sammeln. Diese sollte eine gewisse Stimmung vermitteln und als Inspiration für das Projekt dienen. Das hier zugrundeliegende Moodboard sowie die Erstellung der Scrapbooking Seite seht ihr im folgenden Video (ab Minute 2 geht es mit dem Scrappen los).


Kraftfarbenen Cardstock habe ich schon lange nicht mehr verwendet, er gefällt mir jedoch nach wie vor sehr gut. Sieht auch bei Geschenkverpackungen immer wieder elegant aus, zudem ist der neutrale Karton vielseitig verzierbar.

DIY Foto-Tag im Retrostil auf Scrapbooking Layout inkl. Video - Janna Werner
Beim Durchsehen alter Layouts finde ich es generell interessant, was für Produkte ich verwendet und welche mir besonders gut gefallen haben. Neben dem eben erwähnten Cardstock war 2013 z. B. auch häufig das weiße Mister Huey's Opaque Spray von Studio Calico im Einsatz - habe ich schon ewig nicht mehr benutzt!

Moodboards finde ich nach wie vor eine tolle Idee, um die eigene Kreativität anzuregen. Geht auch hervorragend mit Scrapmaterialien - auf Instagram habe ich unter dem Hashtag #scrapbookingmoodboard einige Kollektionen aus Bastelprodukten gezeigt.

Lust auf weitere Inspirationen? Schaut auf meinem YouTube Kanal vorbei - dort zeige ich DIY Videos zu Scrapbooking Layouts, Mini Alben, Karten, Geschenkverpackungen, Mixed Media Projekten und Art Journal Seiten.

Liebe Grüße,
Janna

Montag, März 20, 2017

Bilder in Aquarell - das Ende der 30 Tage Challenge

Am 10. Februar startete ich das '30 Tage Zitate in Aquarell' Projekt - 30 aufeinander folgende Tage lang fertigte ich ein Zitat samt aquarelliertem Bild an und zeigte diese auf Instagram. Der Vorgang sollte maximal 30 Minuten dauern und vor allem Spaß machen. Es war nicht nur als Entspannung gedacht, sondern auch als Übung - ein Anreiz, Techniken auszuprobieren, Ideen umzusetzen und sich mit den vorhandenen Materialien zu beschäftigen.

Das Projekt ist seit dem 11.3. beendet, heute zeige ich euch die Bilder 18-30. Die verwendeten Materialien findet ihr am Ende des Posts, ebenso Links zu den anderen 'Zitate in Aquarell' Beiträgen auf meinem Blog.

 'If you get the inside right, the outside will fall into place.' - Eckhart Tolle

'We are the same as plants, as trees, as other people, as the rain that falls. We consist of that which is around us, we are the same as everything.' - Buddha

'At the end of the day we can endure much more than we think we can. - Frida Kahlo

'Creativity is contageous, pass it on!' - Albert Einstein

'I prefer to be crazy and happy than normal and bitter.' - Paulo Coelho

'Be realistic - plan for a miracle.' - Osho

'Keep your eyes on the stars and your feet on the ground.' - Teddy Roosevelt

'Patience is also a form of action.' - Auguste Rodin

'Love is the absence of judgement.' - Dalai Lama

'The most courageous act is still to think for yourself. Aloud.' - Coco Chanel

'I prefer living in color.' - David Hockney

'Are you doing what you love or just what is expected of you?' - Anthony Peters

Mein Fazit zu diesem Projekt fällt überwiegend positiv aus. Dadurch, dass ich es öffentlich angekündigt und geteilt habe, war es für mich verpflichtend. An manchen Tagen war so ein Bild in 5 Minuten fertig, an anderen Tagen hat es eine halbe Stunde gedauert. Besonders schwer fand ich es, nicht nachzubessern bzw. das Bild nicht zu überdenken. Ich habe mich in den 30 Tagen intensiv mit meinen Materilien befasst, vielleicht hätte ich noch etwas mutiger sein und mehr Neues probieren können. Insgesamt war es eine tolle Erfahrung und ich freue mich, durchgehalten zu haben. Mir schwebt schon ein neues Projekt vor - dieses Mal mit Acrylfarben.. dazu später mehr. :)

Liebe Grüße,
Janna


Verwendete Materialien
Faber-Castell Aquarellstifte, Posca Uni Ball weiß, Copic Multiliner, Talens Ecoline Wasserfarben, Talens Brushpen Aquarellstifte, Stylex Schuldeckfarben, Faber-Castell Pitt Pens, Tombow Fudenosuke Pen, Aquarellpapier, Ikea Pinsel, Loew Cornell Wasserfarbkasten

Hier findet ihr alle Beiträge zum '30 Tage Zitate in Aquarell' Projekt:

Freitag, März 17, 2017

Interview mit Johanna Fritz

Es ist Zeit für ein weiteres Interview mit einer inspirierenden Frau - dieses Mal mit der wunderbaren Johanna Fritz. Auf Johanna stieß ich per YouTube, als ich nach Illustrationsvideos suchte. Ich bin gleich auf ihrem Kanal hängen geblieben und habe mir ihre zahlreichen Lehr- und Lernvideos angesehen. Johanna ist seit 2005 als Illustratorin tätig, ihr Schwerpunkt liegt dabei vorwiegend im Kinderbereich. Ende 2015 begann sie zudem ihre Arbeit als Coach und hilft seitdem anderen Illustratoren und Kreativen mit ihrem Talent und Unternehmen noch erfolgreicher zu sein. Zusammen mit ihrem Mann und zwei kleinen Töchtern lebt Johanna am Rande Stuttgarts zwischen den Weinbergen.

Interview mit Johanna Fritz
Frage (F): Johanna, Du bist Illustratorin und Mentorin. Was genau umfasst das und wie bist Du zu Deinem Beruf gekommen?
Antwort (A): Als Illustratorin zeichne ich vor allem für Verlage und Werbeagenturen. Meistens im Kinderbereich - aber auch alles, was sonst noch schön bunt und fröhlich sein darf. Ich habe Kommunikationsdesign studiert und mich während des Studium als Illustratorin selbstständig gemacht. 
Als Mentorin helfe ich anderen Illustratoren und Kreativen, mir ihrem Talent erfolgreicher zu sein. So viele können toll illustrieren, haben aber z. B. Defizite im Bereich Marketing, Kundenakquise oder Kalkulation - das hindert sie daran, so richtig durchzustarten.
Es entwickelte sich alles sehr organisch. Ich war einfach ständig auf allen Kanälen, z. B. habe ich Live-Streams gestartet, sobald Periscope auf dem Markt war. Da kamen immer und immer wieder die gleichen Fragen von Illustratoren auf und solchen, die es werden möchten. Ich habe gemerkt, dass es da scheinbar eine riesige Lücke gibt und der Wunsch nach Hilfe da ist. So kam eins zum anderen.

F: Du hast Dich auf die Illustration von Kinderbüchern spezialisiert, wie kam es dazu?
A: Das war mehr oder weniger von Beginn an der Plan. Wie bei so vielen Illustratorinnen. :) Ich habe schon als Kind Bücher aufgesaugt. Da lag das wohl einfach nahe. Meine Art zu zeichnen passt auch einfach ganz gut dazu. Ich bin aber ehrlich gesagt froh, dass es nicht nur Kinderbücher sind. Verpackungen, Schnuller, Spiele, Puzzle, Stoffe, Trinkflaschen… all das macht es abwechslungsreich. Auch wenn es meistens im Bereich Kinder ist. Ausschließlich Bücher zu illustrieren fände ich auf Dauer langweilig, weil der Ablauf jedes Mal doch sehr ähnlich ist.

F: Wie läuft so ein Illustrationsauftrag ab?
A: Beim Kinderbuch? Im Normalfall kontaktiert mich ein Verlag, ob ich auf ein bestimmtes Projekt Lust und dafür Zeit habe. Wenn ja, gebe ich die Anfrage (mittlerweile) an meine Agentin weiter. Die regelt die Verhandlungen und Verträge. Das ist eine wirkliche Erleichterung. Es geht allerdings auch ohne. Die ersten zehn Jahre habe ich alles selber gemacht.
 Wenn alles steht, bekomme ich ein detaillierteres Briefing und fange mit den Skizzen an. Meist zuerst mit dem Hauptcharakter. Dann ein ganz grobes Layout / Storyboard vom Buch- und Bildaufbau. Das lasse ich wieder alles vom Verlag absegnen. Anschließend geht es an die 'richtigen' Outlines, wieder absegnen lassen (evtl. kommen hier Korrekturen), dann die Kolorierung. Und das war’s auch schon. Irgendwann, viel später, trudeln die Belegexemplare ein. Das ist für meine Kinder und mich immer ein Spaß. :)

F: Woher nimmst du die Ideen für Deine Illustrationen?
A: Wenn ich das mal so genau wüsste! Die schlummern irgendwo in mir und wollen einfach aufs Papier. Inspiration gibt es ja überall im täglichen Leben. Bei einem Spaziergang, dem Gespräch mit Kollegen, auf dem Spielplatz mit den Kindern, bei Nachbars Katze.

F: Wie hast Du Deinen eigenen Stil gefunden?
A: Der Stil. Das ist so ein Thema. Andere fanden schon immer, dass ich einen Stil habe. Nur ich selber habe es sehr, sehr lange nicht gesehen. Irgendwann war ich ganz versessen darauf, den einen Stil zu finden. Das hat mich ein paar graue Haare gekostet. Irgendwann - nach vielem Zeichnen und weniger verkrampfter Stil-Suche - kam ich an den Punkt, an dem ich endlich zufrieden war mit dem,  was ich so gezeichnet habe.
 Kurz gesagt: ich glaube, man kann nur durch richtig, richtig viel zeichnen zu sich selbst und seinem Stil finden. Und wenn man gerade drei Stile hat, dann ist das eben so. Irgendwann kristallisiert sich eine Richtung heraus. So oder so. Nicht zu sehr darauf versteifen.

F: Haben sich Deine Illustrationen mit der Geburt Deiner Kinder verändert?
A: Ja. Ich achte noch mehr darauf, kleine Szenen sind in meinen Zeichnungen zu verstecken, die es dann zu entdecken gilt. Noch mehr Augenzwinkern. Jetzt gerade sitze ich an einem Buch, in dem ich Kindergarten-Szenen zeichne. Ich hatte vorher keine Ahnung wie so ein Alltag dort aussieht. Jetzt schon. Da kommen dann durchaus auch mal Szenen aus unserem Kindergarten-Alltag mit ins Buch.
 Ich beobachte auch immer gerne, was meine Kinder abends beim Vorlesen oder bei anderen Büchern entdecken und toll finden. Das ist sehr interessant. Oder wenn ich mal ein Möhre male und sie sagen es ist ein Blumenstrauß, dann heißt das wohl, dass ich da nochmal ran muss. ;)

F: Hast Du einen Tipp für Kreative, um den eigenen Stil zu finden und zu entwickeln?
A: Wie schon oben gesagt: das geht wohl nur durch ganz viel ausprobieren und zeichnen. Es kann ruhig auch mal die Konkurrenz näher ins Auge genommen werden, um zu sehen wie die das so machen. Was gefällt mir daran so gut? Ist es die Farbwahl? Die Figuren? Die Augen einer Figur? Das darf man natürlich nicht alles eins zu eins kopieren - bloß nicht! Aber man bekommt ein Gefühl dafür, was man eigentlich selber tatsächlich mag. Dann heißt es, Pinterest und Website zu klappen und auf den eigenen Stil anwenden. Außerdem ist es immer von Vorteil, mal andere Techniken auszuprobieren. Da kann man ganz neue Welten entdecken. Dazu kommt, dass die Jagd nach diesem einen Stil wirklich anstrengend sein kann. Ich würde mich darauf konzentrieren, was mir Spaß macht. Alles andere kommt mit der Zeit und viel Übung.

F: Bis vor Kurzem warst Du von zu Hause aus tätig. Wie sah da Dein Berufsalltag aus?
A: Ich bin hoch unters Dach ins Büro, habe mich an den Rechner gesetzt und gezeichnet. Zwischendurch kam der Postbote mit Paketen für mich und für die Nachbarn (ich war ja immer Zuhause), ich leerte die Spülmaschine, ging fünf Mal an den Kühlschrank. So in etwa. :)

F: Wie kamst Du zu dem Entschluss, Deinen Arbeitsplatz auszulagern?
A: Das hatte mehrere Gründe. Erstens war ich an dem Punkt angekommen, an dem ich wusste, ich könnte mehr machen, wenn ich eine Assistentin hätte. PDFs erstellen für den Online-Kurs, z. B., oder die Blogposts bei Wordpress einstellen. Das sind alles Aufgaben, die Zeit kosten, die ich aber nicht zwingend selber machen muss. Und eine Assistentin wollte ich nicht durch das Wohnzimmer, vorbei an Kinder- und Schlafzimmern zum Büro leiten. Zweitens: ich bin viel in Sachen Social Media unterwegs. Mich hat es immer genervt, dass ich im Impressum meine Privat-Adresse stehen haben musste. Das ist jetzt zum Glück auch Geschichte. Drittens: Echte Kollegen mit denen man sich auch mal austauschen kann, ohne das man sich erst bei Facebook oder Skype einloggen muss. Das ist Gold wert.

F: Was sind die Vor- und Nachteile eines eigenen Büros?
A: Einige Vorteile hatte ich ja oben schon genannt. Keine Privat-Adresse im Impressum, Assistentin und Kollegen. Dazu kommt, dass ich wesentlich effektiver im externen Büro arbeite. Keine Spülmaschine, keine Waschmaschine oder sonst was. Volle Konzentration. Ich habe nur die Zeit, in der die Kinder im Kindergarten sind. Die muss ich so sinnvoll wie möglich nutzen. Ein weiterer Vorteil ist, dass alle um mich herum plötzlich zu verstehen scheinen, dass ich ja tatsächlich arbeiten gehe. Ich mache nichts anders als zuvor. Aber dieses 'morgens aus dem Haus gehen', scheint wichtig zu sein. Und ehrlich gesagt, mir selber geht es tatsächlich auch so. Die zehn Minuten morgens zu Fuß ins Büro sind schön. 'Ich gehe arbeiten' - Zuhause wohne ich, da ist Familie. Ich hätte nie gedacht, dass das so einen Unterschied macht. Ich fand es zehn Jahre lang toll, von Zuhause aus zu arbeiten. Jetzt ist es halt anders.
 Nachteile? Keine. Na ja, man zahlt extra Miete, aber das war’s auch schon.

F: Was gefällt Dir am Besten / am Wenigsten an Deiner Selbstständigkeit?
A: Ich sage, was Sache ist, welches Projekt ich annehme und welches nicht. Ich entscheide, wann und wie lange ich in Urlaub gehe. Ich bin mein eigener Chef. 
Aber genau das kann auch zum Nachteil werden. Denn ich bin ein Chef mit hohen Erwartungen an mich selbst. :) Dadurch arbeite ich bestimmt manchmal mehr, als vielleicht gut ist. Aber mir macht es auch wirklich Spaß. Von daher: Ein Halleluja auf die Selbstständigkeit. Ich habe noch nie als Arbeitnehmer gearbeitet und kann es mir auch nicht vorstellen. Ich mag es so wie es ist sehr, sehr gerne.

F: Was ist das Schwierigste am Selbstständig sein?
A: Dass man nicht rund um die Uhr arbeitet oder zumindest rund um die Uhr an Arbeit denkt. Man könnte meinen, ich sei ein Workaholic, wenn man das hier so liest. Aber ich glaube, Spaß an der Arbeit haben ist eigentlich eine feine Sache. :)
 Und klar, das Finanzielle kann schwierig sein. Wir bekommen halt nicht jedes Monatsende ein Gehalt überwiesen. Da kann ein Monat mal der Oberhammer sein und im übernächsten kommt dann gar nichts rein. Das muss man einkalkulieren.

F: Wie hast Du den Sprung in die Selbstständigkeit geschafft und was rätst Du Kreativen, die Angst vor finanziellen Unsicherheiten haben?
A: Ich bin noch während des Studiums in die Selbstständigkeit gegangen. Das kann ich nur jedem empfehlen, der studiert. So kommt man nach dem Studium nicht in dieses Loch, in dem man erstmal auf Kundenfang gehen muss, weil niemand einen kennt.
 Wer bereits einen 'Brotjob' hat, der sollte den besser nicht gleich Hals über Kopf kündigen, um Illustrator zu werden. Ein Portfolio und eine Website kann man sich wunderbar nebenher aufbauen. Auch die Kundenakquise. Und wenn man dann merkt, okay, die Nachfrage ist da, dann kann man immer noch kündigen oder erstmal reduzieren.

F: Welche 3 Ratschläge gibst Du kreativen Frauen mit, die sich selbstständig machen wollen?
A: 1. Von nix kommt nix. Frau muss da wirklich ranklotzen, damit es klappt. Da kann man nicht auf Glück hoffen. Das Glück muss man sich erarbeiten.
2. Sei auf Social Media - knüpfe dort Kontakte (da geht oft schneller als in Echt). Und dann nimm die Online-Kontakte und mach sie zu 'echten' Kontakten. Social Media ist super. Mein einziges Akquise-Mittel. Aber ein Handschlag, ein direktes Gegenüber haben, Mimik… das ist es, was am Ende Aufträge und Kontakte bringt. Deswegen: Social Media, ja - aber dann Messen, Vorträge, Veranstaltungen und Stammtische besuchen.
3. Fokussieren. Nicht hundert Dinge auf einmal machen. Viele wollen zu viel gleichzeitig beginnen. Wir sind kreativ. Das liegt uns im Blut. Wir haben zu viele Ideen, die raus wollen. Schreib sie aufs Papier und überlege dann, welche dieser Ideen jetzt erstmal Priorität hat. Wenn wir mehrere Projekte auf einmal starten, wird alles okay. Wenn wir uns auf eins fokussieren, wird das eine zur Granate. Und was finden unsere Kunden besser? Okay oder Granate? Lieber erstmal in einem Bereich eine Granate werden und dann später zum nächsten Projekt.
Darf ich noch ein viertens? Sieh dich selbst als Unternehmerin. Nicht als jemand der gerne bunte Bilder malen möchten. Wir sind Unternehmer. Entsprechend müssen wir auch auftreten. Sonst nimmt uns keiner ernst.

F: Wie wurdest Du zum Coach - oder zur Mentorin, wie Du es nennst?
A: Das ergab sich mehr oder weniger zufällig. Ich bin schon immer gern auf diversen Social Media Kanälen unterwegs gewesen. Illustratoren folgen meist anderen Illustratoren, weil wir uns gerne schöne Bilder ansehen. :) Im Juli 2015 startete ich auf Periscope und Instagram meine erste Runde der 365 Doodle Challenge. Jeden Tag habe ich gezeichnet, oftmals im Live-Stream. Dort erreichten mich ganz viele Fragen von anderen Illustratoren - zu meinem beruflichen Leben, meinen Social Media Kenntnissen, meiner Kundenakquise. Da wurde mir klar, dass da scheinbar Bedarf ist. Es hat mir enorm viel Spaß gemacht, all die Fragen zu beantworten.
Seit Ende 2014 verfolge ich Sue B. Zimmerman auf Instagram (@theinstagramexpert) und ihren anderen Kanälen. Sie hat mir von ihrer Art her sehr gut gefallen und ich kam mit ihr in Kontakt. Sie lud mich zu einem ihrer Creative Live-Kurse nach San Francisco ins ausgewählte Publikum und auf den 'Hot Seat' ein - anschließend wurde sie für drei Monate mein Coach.
Ich wollte einfach 'richtig' helfen. Ich hatte das Gefühl, ich 'musste' helfen. Nicht nur mit drei Fragen im Live-Stream beantworten. So entstand das Coaching und die Facebook-Gruppe. Damals noch alles auf Englisch und unter dem Namen Fritzi Flock. Im Mai 2016 habe ich alles auf Deutsch umgestellt. Ich konnte One-on-One und Gruppen-Coachings wunderbar auf Englisch durchführen, die Nachfrage war allerdings so hoch, dass ich neben dem Illustrieren und Kinder bespaßen nicht genug Kunden aufnehmen konnte und diese vertrösten musste. So kam mir die Idee mit dem Online-Kurs. Um dort aber wirklich 1000% geben zu können, musste ich es auf Deutsch machen. Außerdem wären Kursinhalten wie Finanzamt & Co auf Englisch gar nicht möglich, da es in jedem Land anders funktioniert. Wie es hier in Deutschland geht, das weiß ich - und gerade diese ersten Schritte sind so enorm wichtig. Deshalb also der Wechsel ins Deutsche. Ich habe es nicht eine Sekunde lang bereut.

F: An wen richten sich Deine Coaching-Angebote?
A: Sie richten sich vorrangig an Frauen, die mit ihrem Talent (meist die Illustration) erfolgreich sein wollen. Die davon leben wollen. Die vielleicht eine tolle Mappe besitzen, aber die ganze unternehmerische Seite unterschätzt haben. Mittlerweile kommen aber auch Selbstständige und Agenturen zu mir, um zu erfahren wie ich mein Business mit Social Media, Online-Kurs und Community aufgebaut habe - auch interessant. Ich biete keine Einzel- oder Gruppen-Coachings mehr an. Das funktioniert einfach nicht mit meinem Familienleben, die Warteliste wurde länger und länger. Deshalb nenne ich es nicht mehr Coaching, sondern Mentoring. Unter Coach stellt sich jeder dieses Eins-zu-Eins-Gespräch vor.

F: Am 15. Mai 2017 startet erneut Dein Online-Kurs ‚Erfolgreich Illustrator werden‘. Welche Themen behandelst Du in diesem Kurs und was können sich angehende Illustratoren davon versprechen?
A: Es ist wirklich das Komplett-Paket, um als Illustratorin zu starten. Vom Anmelden beim Finanzamt, über das eigene Auftreten als Marke, die Website, Kundenakquise, Social Media Strategien und vieles mehr. Der Kurs wird über acht Wochen ausgerollt. Jede Woche wird ein neues Thema frei geschaltet. Die Teilnehmer bekommen im Kursbereich Videos, PDFs, Slides zum Download, Arbeitsblätter, Linklisten, usw. Dazu gibt es eine eigene private Kurs-Gruppe auf Facebook. Dort kann man sich untereinander austauschen, anfeuern und Feedback geben. So bleibt man am Ball. Denn so ganz alleine könnte es passieren, dass man es nicht durchzieht. Die Gruppe ist trotzdem nur ein Angebot, und natürlich kein Muss. Dazu kommen noch ein paar Extras, wie ein Interview mit meiner Agentin, eine live Frage & Antwort-Runde zum Thema Recht mit meinem Lieblingsanwalt Sebastian Deubelli. Wer möchte, kann mir seine Mappe zuschicken, es geht dann ja auf die Buchmesse zu. Ich picke mir drei Mappen heraus und gebe per aufgezeichnetem Video Feedback, das dann allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt wird. Außerdem bin ich immer einmal die Woche live in der Gruppe, um die Fragen der Teilnehmer zu beantworten, die während der Woche aufgekommen sind. Auf den Kursinhalt hat man für immer Zugriff. So lange ich diesen Kurs verkaufe (meist einmal im Jahr), bekommt man auch Zugriff auf alle Updates des Kurses. Wir optimieren gerade die letzte Runde und haben eine Menge Spaß dabei. Immer wieder fällt uns etwas Neues ein, was man noch ergänzen oder anders machen könnte.

F: Neben Deinem YouTube Kanal, Deinem Blog, Deiner Tätigkeit als Illustratorin und Mentorin hast Du Deine eigene Facebook-Gruppe ins Leben gerufen. Wieso hast Du Facebook als Plattform gewählt und warum hast Du die Gruppe eröffnet?
A: Facebook nutzte ich schon lange als Business-Seite für meine Tätigkeit als Illustratorin. Auf der Seite ist alles öffentlich und die Interaktion dank Facebook-Algorithmus eher mau. In einer Gruppe ist man unter sich. Da tauscht man sich aus. Es hat fast etwas Familiäres. Viele Mitglieder haben sich auch schon in Echt getroffen, was ich ganz toll finde. Es entsteht eine richtige Gemeinschaft - wir sind keine Konkurrenz, sondern helfen einander.
 Ein weiterer Vorteil ist, dass wir dort unbeobachtet über Dinge wir Nutzungsrechte oder Vergütungen sprechen können. Mir liegt sehr viel daran, dass die Stimmung in der Gruppe eine unterstützende, positive ist und dass wir unter uns sind. Deswegen kontrollieren meine Assistentin und ich auch alle Mitgliederanfragen. Jede einzelne. Wer keine Illustrationen oder einen Link zu seiner Illustrations-Website in seinem öffentlichen Profil hat, wird abgewiesen. Manchmal wird mir dann ein Link per Privatnachricht nachgereicht. Dann ist das auch absolut okay und derjenige kommt rein. So wird einfach vermieden, dass Spam in die Gruppe gelangt. 

F: Du bietest auf Deinem YouTube Kanal einen wöchentlich erscheinenden Video-Ratgeber namens #Dienstagslernen an - wie kamst Du auf die Idee und womit beschäftigst Du Dich in den Videos?
A: Ja, meine Videos liegen auf Vimeo und YouTube. Um ehrlich zu sein, kümmere ich mich nicht viel um die Kanäle. Sie sind mehr oder weniger nur dazu da, um meine Videos zu hosten, damit ich sie auf meiner Website zeigen kann. Dort liegt mein Fokus, sie ist die Basis. Die #Dienstagslernen Videos entstanden durch die Facebook-Gruppe und den Blog. Anfangs habe ich nur geschrieben. Durch die Live-Streams habe ich gemerkt, dass Videos sehr gut ankommen. Und ich hatte keine Lust so viel zu schreiben. Video drehen geht schneller. So war’s am Anfang. Jetzt dauert alles drei Mal so lang, weil ich Video und Text auf dem Blog bereitstelle - zum Einen weil nicht jeder gerne Videos guckt und zum Anderen, weil Google Texte besser auslesen kann als Videos. Das Videodrehen machen mir persönlich enorm viel Spaß. So lernen mich neue Zuschauer gleich kennen und merken, ob wir zusammenpassen oder nicht. Das ist ganz praktisch. So kristallisiere ich gleich die heraus, die mir sympathisch sind. Denn die bleiben und ticken vermutlich ähnlich wie ich. Wer mich nicht mag, darf gerne gehen. Beim Dienstagslernen teile ich immer ein paar Erfahrungen mit den Zuschauern. Da ist gar nicht mal immer auf Illustratoren beschränkt, sondern bezieht sich auf (kreative) Selbstständige im Allgemeinen. Das kann mal das Thema 'Arbeit abgeben' sein, ein anderes Mal die Frage, ob man eigentlich studieren muss, um Illustratorin zu werden. Ab und an drehe ich noch Zeichen-Videos, direkt von meinem Bildschirm. Ich selber habe durch YouTube-Videos so viel gelernt. Da macht es Sinn, meine Erfahrungen weiterzugeben und anderen damit vielleicht zu helfen.

F: Wie bereitest Du die Videos vor? Gibt es eine Art Drehbuch? Wie entscheidest Du, welches Thema Du behandeln möchtest?
A: Meistens schreibe ich mir ein paar Notizen auf und quatsche dann drauf los. Je nach Thema ist es mal mehr, mal weniger. Der Gesprächsstoff geht wohl nie aus. Ich erhalte viele Fragen per Mail und aus der Facebook-Gruppe - diese kann ich gut in Beiträge umsetzen, die meine Leser wirklich weiterbringen.

F: Hast Du einen Editorial Kalender für Deinen Blog oder schreibst Du je nach Zeit und Laune?
A: Jeden Dienstag kommt ein Post. Der ist fix und muss raus. Alles andere ist nach Lust und Laune. 

F: Du hast Deinen Blog sowie YouTube Kanal zunächst auf Englisch geführt. Wieso hast Du Dich dazu entschieden, auf Deutsch weiterzumachen?
A: Ups, die Antwort hatte ich weiter oben schon gegeben. Zusätzlich kann ich vielleicht noch sagen, dass es einfach die Zielgruppe quasi bestimmt hat. Ich bin hier. Meine Textildesign Workshops z. B. waren auch auf Deutsch. Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich das einfach für die Illustratoren hier machen muss. Mal abgesehen davon gibt es im englischen Markt bereits enorm viel Input für Kreative. Hier zu Lande können wir da noch ein bisschen Gas geben. Obwohl sich da in den letzten Monaten einiges getan hat.

F: Welches ist Dein liebster Social Media Kanal? Verfolgst Du eine Social Media Strategie?
A: Instagram. Dort fühle ich mich am Wohlsten. Da wird noch miteinander 'geredet' und es werden nicht nur Likes verteilt, wenn überhaupt. Seit der Einführung der Instagram Stories und Live-Videos ist es noch toller geworden. Eine Strategie? Ja, die habe ich. Sonst wäre das alles nur sinnlose Zeit, die man auch anders nutzen kann. Instagram macht Spaß, ist aber definitiv auch ein ein Marketing-Tool par excellence.

F: Kürzlich warst Du als Rednerin bei den Lazi Xtensions eingeladen, wie war das und was gefällt Dir gut an dieser Tätigkeit?
A: Was war ich da nervös! Ich war in der Schule der Typ, der sofort einen hochroten Kopf bekam, wenn ich vor der Klasse ein Referat halten sollte. Aber, man soll ja Herausforderungen annehmen, nech? Auch hier bin ich mehr oder weniger so reingeschlittert. Ein Kollege vom Büro nebenan hatte mich weiter empfohlen. Ich habe eine Keynote-Präsentation vorbereitet und sie sogar ein paar Mal geübt. Nervös war ich trotzdem. Aber alles war gut. Am Anfang habe ich viel zu schnell gesprochen und irgendwann überschlugen sich die Worte. :) Ich habe dann (gefühlt) im Schneckentempo weiter gesprochen und es hat gepasst. Das war definitiv mal eine Erfahrung und nochmal ganz anders als beim Live-Stream, wo ich nur Kommentare lese und keine Gesichter vor mir habe.

F: Könntest Du Dir vorstellen, öfter vor Publikum zu stehen?
A: Oh ja. Irgendwie schon. Also - auf der einen Seite ja, auf der anderen Seite nein. Da kommt der schüchterne Teil zum Vorschein. Es macht mir wirklich Spaß, andererseits sitzen da Leute, die mir zuhören. Würde mich jemand nochmal anfragen, wäre ich sicherlich dabei, wenn es zeitlich passt. Ich glaube, ich möchte das noch etwas mehr austesten, um final sagen zu können, ob ich es wirklich ganz doll mag oder ob es nur okay ist. Mal sehen, vielleicht kann ich dir da in ein oder zwei Jahren eine klarere Antwort drauf geben.

F: Johanna, vielen Dank, dass Du am Interview teilgenommen hast. Eine letzte Frage - welche Ziele hast Du für 2017?
A: Ich danke dir! Total lieb, dass ich hier auf Deinem Blog einen Platz haben darf. Meine Ziele: Mentoring hoch 3. Wenn meine jetzigen Illustrations-Projekte abgehakt sind, heißt es volle Konzentration aufs Mentoring. Neue Illustrations-Anfragen blocke ich für dieses Jahr gerade komplett. Ich möchte einen Podcast starten. Mein Online-Kurs muss noch optimiert, gelauncht und begleitet werden. Ein zweiter Kurs (mit anderem Thema) wird vermutlich im Herbst starten, Webinare zum Bereich Social Media sollen folgen, die wöchentlichen Blogposts und Freebies. Hach, es gibt immer was zu tun. Und zusammen mit euch allen da draußen macht es so. viel. Spaß! Lasst es uns denen zeigen, die meinen, man könne mit 'was Kreativem kein Geld verdienen'. Klar kann Frau das!

Vielen Dank an Johanna für die Einblicke in ihren (Arbeits-) Alltag. Wenn ihr euch näher mit Johannas Arbeit und Coaching Tipps sowie Angeboten beschäftigen möchtet, findet ihr nachfolgend einige Links.

Liebe Grüße,
Janna

Weiterführende Links

Montag, März 13, 2017

Craft Room Tour - Einblick in mein Kreativzimmer

Herzlich Willkommen zum National Craft Month Craft Room Tour Blog Hop! Auf euch warten viele inspirierende Einblicke in tolle Kreativ- und Arbeitszimmer. Am Ende des Posts findet ihr eine Linkliste zu allen Teilnehmerinnen. Los geht's.

Ich nehme euch nun mit durch mein Reich, lasst uns den virtuellen Rundgang starten: wir kommen zur Tür herein, linkerhand befinden sich 3 kleine Expeditregale, die mit Büchern, Alben und Papieren gefüllt sind. Über den Expedits sind 2 Gewürzregale an der Wand befestigt, in denen ich Sprays aufbewahre. Darüber hängen 2 Lochwände, die mit Werkzeugen gefüllt sind. Links und rechts neben den Lochwänden sind Halterungen angeschraubt, sie dienen unter anderem als Stanzenhalterung.

Direkt vor uns ist ein langer Schreibtisch. Gerade liegt mein aufgemotzter Kikki K Planer dort, meist ist die Arbeitsfläche jedoch vollgestellt. Die Schubladen sind mithilfe eines Dymos beschriftet, so findet man im Nu, was man sucht. Ist es einmal aus den Augen, ist es bei mir auch aus dem Sinn. :)

Rechts von dem Tisch befindet sich der Computerarbeitspatz und eine Inspirationswand. Hier hänge ich Layouts, Karten, Leinwände und eigentlich alles auf, was mich kreativ anspricht oder mir wichtig ist. Auf dem Schreibtisch liegt mein allerwichtigstes Utensil: mein GET TO WORK BOOK. Mit dem plane ich einfach alles. Wirklich. Alles! Übrigens findet ihr hier ein super interessantes Interview mit Elise Blaha, der Erfinderin des GTWB.

Gegenüber vom Schreibtisch ist ein weiterer Arbeitstisch platziert, hier hantiere ich vorwiegend mit Farbe. Die Werkzeugwand ist hervorragend zur Aufbewahrung von Stiften, Tuben und Sprays geeignet. Sie ist nicht sonderlich hübsch, zum Ansprühen fehlte mir jedoch bisher die Motivation (Freiwillige vor!). Ich hoffe, die Markerfreunde unter euch bekommen jetzt keinen Herzinfarkt, da ich einige hochkant lagere. :)

Direkt neben dem Farbtisch steht ein großes Expeditregal (Kallax, um genau zu sein). Auf und über dem Regal befinden sich weitere Layouts, Aquarellbilder und andere Inspirationen. Vor dem Regal steht ein großer weißer Tisch, den ich flexibel im Raum umherschiebe. Man kann ihn auch noch ausziehen, wenn mehr Platz benötigt wird. Rechts vom Expedit befindet sich die Tür, durch die wir herein gekommen sind.

Um ehrlich zu sein, meist sieht es hier so wie in diesem Video aus. Wenn ich noch ehrlicher bin, habe ich während des Fotografierens Kartons und Kisten von A nach B geschoben, um Bilder eines aufgeräumten Zimmers aufzunehmen. :) Aber wie sagt man so schön... der Wille zählt!

Lust auf mehr?
Klickt auf die unten stehenden Fotos, um euch weitere inspirierende Bastelzimmer und Arbeitsplätze anzusehen. Viel Spaß beim Blog Hop!

Freitag, März 10, 2017

Das war Scraptied in Itzehoe

Am 4. und 5. März fand in Itzehoe das erste Scraptied Workshop-Wochenende statt, welches von Jana Hohlburg und Esther Kruse organisiert wurde. Der Sonntagmorgen begann mit meinem Upcycling Album - nachdem die Teilnehmerinnen die Album-Basis mit integriertem Akkordeon fertiggestellt hatten, ging es ans Malen, Schneiden, Embossen und Dekorieren.

Der Schwerpunkt des 3-stündigen Album Workshops lag auf dem Einsatz von Alltagsmaterialien. So haben wir unter anderem mit Alufolie, Zeitungs- und Backpapier sowie Wellpappe gearbeitet. Die Dekoration wurde überwiegend selbst hergestellt - ich fand es besonders toll, dass sich alle an die Wasserfarben herangetraut und Blumen, Federn, Herzen und andere Objekte gemalt haben.

Mein liebster Part bei Workshops ist eigentlich der Moment, in dem die Teilnehmer zum Schluß ihre Projekte nebeneinander legen. Trotz gleicher Anleitung entstehen die vielfältigsten Variationen des Originalprojekts - jedes einzigartig und schön.

Vielen Dank an die herrlich kreativen Teilnehmerinnen, die sich mutig an dieses etwas andere Projekt gewagt und es gerockt haben. Ich freue mich, euch persönlich kennengelernt zu haben. Danke auch an Esther und Jana, auf mindestens 20 weitere Scraptied-Wochenenden. :)

Viele Grüße,
Janna

Montag, März 06, 2017

Liebe Luzie - Scrap Dein Tier

In unserem Haushalt leben drei Hunde aus dem Tierschutz - Monti, Luzie und Fips. Luzie ist die Jüngste und Verwöhnteste. :) Sie kuschelt für ihr Leben gern, muntert mich an schlechten Tagen auf und hält ihre zwei Jungs auf Trab. Ich scrappe sehr gerne über unsere Tiere und schaue mir die Scrapbooking Layouts häufig an, einige hängen bei uns im Flur und in meinem Arbeitszimmer. Es ist spannend zu sehen, wie sich jeder Hund entwickelt und auf seine Weise die Welt entdeckt.

2011 ist unser lieber Hund Sindri im Alter von 11 Jahren gestorben. Er kam damals mit 12 Wochen zu mir. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie schwer der Verlust war - ich denke immer noch jeden Tag an ihn. Umso dankbarer bin ich über die vielen Layouts und Alben, die ich von ihm habe.

Im Alltag versuche ich, viele Fotos und Videos von den drei Rackern mit meinem Samsung Galaxy aufzunehmen. Die schönsten Fotos verarbeite ich in der Regel weiter. Die Bilder, die mir besonders am Herzen liegen, landen meist auf einer Scrapbooking Seite, andere fasse ich in einem Mini Album zusammen.

Dieses Layout ist mit der Live More Kollektion von Pinkfresh Studio entstanden. Weitere Projekt mit den Materialien von Pinkfresh Studio findet ihr hier.

Viele Grüße,
Janna